Alles rund um die Krippe

 

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Besonderheiten in der Krippe

Eingewöhnung

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt!
Der Übergang aus der Familie in die unbekannte Krippe ist für Kind und Eltern eine neue Herausforderung; aber mit den Augen des Kindes gesehen, auch ein Abenteuer. Es gibt viel Neues zu erkunden: neue Räume, neue Erwachsene, andere Kinder, neue Spielsachen, ein anderer Tagesablauf, neue Regeln, andere Gerüche. Deshalb braucht ihr Kind am Anfang ganz besonders viel Zeit, ihre Nähe und ihre Geduld.

Die Eingewöhnungsphase dauert bei uns ca. 4 Wochen. In dieser Zeit nähert sich die Fachkraft dem Kind und versucht Kontakte mit ihm zu schließen. Eine Bezugsperson vom Kind ist in dieser Zeit immer dabei, hält sich aber im Hintergrund, um dem Kind und der Fachkraft die Chance zu geben, sich kennenzulernen.

Das Eingewöhnungskonzept unserer KiTa ist angelehnt an das Münchner Modell.  Dies ist eine bewährte Methode für die elternbegleitende Eingewöhnung. Jedes Kind ist ein Individuum und wir geben ihm so viel Zeit, wie es benötigt, um sich an den Krippenalltag und den neuen Bezugspersonen zu gewöhnen.

 

Frühstück/Brotzeit

In unserem Haus haben wir die Besonderheit, dass alle Kinder mit Frühstück und Nachmittagssnack versorgt werden. Wir bereiten jeden Tag das Frühstück frisch zu. Hier bieten wir immer eine Auswahl an verschiedenem Obst/Gemüse an und im Wechsel jeden Tag eine anderen Brot-/Brötchenvariante. Am Freitag ist unser „Kochtag“ und wir bereiten mit den Kindern etwas Leckeres vor. Dabei machen sie die ersten Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln. Es ist uns zudem wichtig, den Kindern einen festen Rhythmus zu lernen, deshalb essen wir gemeinsam und führen in allen Gruppen feste Rituale wie Händewaschen, Lätzchen umbinden und beten durch. Zusätzlich darf ihr Kind nach Bedarf für ein warmes Mittagessen angmeldet werden.

Wir bieten den Kindern eine schöne Atmosphäre und Zeit beim Essen und zwingen kein Kind zum Essen und/oder Aufessen.

 

Bibelzwerge

Die religionspädagogische Erziehung ist das Fundament unseres täglichen Miteinanders und macht Glauben lebendig.
Neben dem regelmäßigen Singen von religiösen Liedern und täglichen Gebeten treffen wir uns jeden Dienstag zu einem Kreis in der Gruppe, um gemeinsam etwas über den evangelischen Glauben zu erfahren.
Es werden Geschichten erzählt, Lieder gelernt oder auch kreative Angebote zu verschiedenen religiösen Themen gestaltet. Es ist uns sehr wichtig, schon den Kleinsten spielerisch unseren Glauben nahezubringen, als auch Werte und Normen zu vermitteln. Einmal im Monat besucht uns der ortsansässige Pfarrer, um mit den Kleinsten Gottes Glauben zu leben.

 

Gruppenübergreifendes Arbeiten

In unserem Kindergartenbereich arbeiten wir im offenen Konzept (siehe "Konzeption" oder Bereich Kindergarten "Besonderheiten"). Deshalb versuchen wir auch unsere Krippenkinder schon etwas darauf vorzubereiten. Wir treffen uns mit den anderen Gruppen auf dem Spielflur zum Rutschen, Flitzen und für gemeinsame Aktionen. So kennen sich die Kinder gegenseitig, aber auch alle pädagogischen Fachkräfte aus den anderen Gruppen. Mit den großen Krippenkindern besuchen wir öfters die Räume im Kindergartenbereich und lernen den Alltag ein bisschen kennen. Auch zum Turnen benutzen wir die Turnhalle im KiGa.
Umgedreht dürfen uns die Kindergartenkinder in Absprache in der Krippe besuchen; auch im Garten dürfen die Krippenkinder schon Kindergartenluft schnuppern.

Wir finden es pädagogisch wertvoll, wenn die Kleinen von den Großen lernen und auch umgekehrt. Zudem wird auch schon so der spätere Übergang in den Kindergartenbereich angebahnt, denn dieser ist unseren Krippenkindern demnach nicht fremd.

 

Umgewöhung in den Kindergarten

Im Kindergarten besitzen wir eine Nestgruppe, in der die Kinder langsam auf den Alltag im offenen Konzept vorbereitet werden.

Eine Bezugsperson aus der Krippe begleitet das Kind für ca. zwei Wochen jeden Tag nach vorne in die "Knirpsegruppe". Dort empfangen uns die neuen Bezugspersonen. Wir nehmen mit dem Kind am Alltag bei den Knirpsen teil. Hier achten wir darauf, dass wir die Zeit langsam steigern und sich das Kind individuell nach seinen Bedürfnissen umgewöhnen kann. Die neuen Bezugspersonen nähern sich dem Kind an und knüpfen erste Kontakte. Das Krippenpersonal zieht sich langsam zurück, bis sich dann am Ende das Krippenkind eingelebt hat und alleine bleibt.

 

 

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